DSLR: Welche Canon EOS passt zu mir?

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Von der Einsteiger-Spiegelreflexkamera bis zur Profi-DSLR: In diesem Kaufratgeber finden Sie eine Übersicht über die auf dem Markt erhältlichen EOS-Modelle von Canon. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede der einzelnen Produktlinien und verraten, welche Canon EOS zu Ihren ganz persönlichen Anforderungen und Bedürfnissen passt!

Auf zu neuen Ufern der Fotografie! Wer vom Smartphone oder der Kompaktkamera auf eine Canon EOS umsteigen will, wird schnell feststellen, dass es zahlreiche Modelle gibt. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nur minimal durch ihre Gehäusegröße – und ihren Preis: Von der preiswerten EOS 1300D (oder 1100D und 1200D im Abverkauf) für zum Teil deutlich unter 350 Euro inklusive Objektiv bis zur EOS-1D X Mark II für mehr als 6.000 Euro geht die Reise.

18-Megapixel-Sensor: Als ideale Einsteigerkamera bietet die EOS 1300D WLAN mit dynamischem NFC und erleichtert so das Teilen der Aufnahmen.

18-Megapixel-Sensor: Als ideale Einsteigerkamera bietet die EOS 1300D WLAN mit dynamischem NFC und erleichtert so das Teilen der Aufnahmen.

Für den Laien sind die Kameras zunächst kaum mehr als schwarze Kästen mit Wechselobjektiv und 18 bis 50 Megapixeln. Die allerdings erklären nicht den massiven Preisunterschied. Der hat andere Gründe.

Profi-Liga: Mit Reihenaufnahmen von bis zu 14 Bildern pro Sekunde bei voller AF/AE NachfĂĽhrung oder 16 Bildern pro Sekunde im Live View Modus ist die EOS-1D X Mark II ideal zum Fotografieren von sich extrem schnell bewegenden Motiven.

Profi-Liga: Mit Reihenaufnahmen von bis zu 14 Bildern pro Sekunde bei voller AF/AE NachfĂĽhrung oder 16 Bildern pro Sekunde im Live View Modus ist die EOS-1D X Mark II ideal zum Fotografieren von sich extrem schnell bewegenden Motiven.

Canon: EOS-Produktlinien verstehen

Bevor Sie sich zum Kauf einer EOS-Kamera entschließen, sollten Sie eines wissen: Mit jeder Canon EOS – vom Einsteiger- bis zum Profi-Modell – können Sie optisch ansprechende Bilder schießen. Selbst die 18 Megapixel der Anfängermodelle reichen im Alltag völlig aus.

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Wesentlich wichtiger ist es, die Zahlencodierung von Canon zu verstehen. Je weniger Ziffern eine Modellnummer hat, desto professioneller ist sie.

Das grobe Schema dafür ist einfach: Die EOS 1300D hat vier Ziffern in der Modellnummer, nämlich 1-3-0-0 und ist damit ein absolutes Einsteigermodell. Die EOS 1D X hingegen besitzt nur eine Ziffer (1) und ist damit für Profis gedacht. Dementsprechend eignen sich die Kameras mit drei Ziffern (etwa die 760D) für Hobbyfotografen, die bereits ein wenig Fotoerfahrung haben.

Die Stiftung Warentest benotet die Bildqualität der Canon EOS M10 mit GUT (1,6). Dafür verantwortlich ist der eingebaute 18-Megapixel-APS-C-Sensor, der scharfe und detailreiche Aufnahmen ermöglicht.

Die Stiftung Warentest benotet die Bildqualität der Canon EOS M10 mit GUT (1,6). Dafür verantwortlich ist der eingebaute 18-Megapixel-APS-C-Sensor, der scharfe und detailreiche Aufnahmen ermöglicht.

Und die Modelle mit zwei Ziffern (beispielsweise die 80D) sind bereits mit Profi-Features ausgestattet, ohne dabei jedoch Profikameras zu sein. Andersherum gibt es einfache einstellige Modelle wie die 6D oder 7D, die sich eher an semiprofessionelle Fotografen richten.

Lesetipp der Redaktion: Mit der EOS M10 liefert Canon eine gĂĽnstige Einsteiger-Systemkamera mit dem hauseigenen M-Objektivsystem. Mit Touch-Bildschirm, WLAN und APS-C-Sensor schickt sich die Kamera an, auch im D-SLR-Revier zu wildern. Wir haben uns die Canon EOS M10 einmal genauer angeschaut.

APS-C oder Vollformat?

Den Unterschied zwischen Profi- und Consumer-Linien macht bei Canon derzeit die Wahl des Bildsensors. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: entweder, eine Kamera besitzt einen Sensor im Vollformat von 35mm-Kleinbildfilm. Oder sie verfügt über einen kleineren und günstigeren APS-C-Bildsensor, der nur rund 2/3 der Größe des Vollformats hat. Ersterer macht die deutlich besseren Bilder, letzterer hat den Vorteil, dass günstige Objektive verwendet werden können.

Warum das so ist? Nun: Das Vollformat erkauft seine Vorteile in der Bildqualität durch relativ große Gehäuse und den „Zwang“ zu hochwertigen Objektiven. Wer hingegen auf APS-C setzt, kann immer alle Objektive für den Canon-Objektivanschluss verwenden. Die haben dann allerdings einen Crop-Faktor von 1,6, sprich: Ein 35mm-Objektiv ist kein 35mm-Objektiv mehr, sondern eines mit 35 x 1,6 = 56 mm. Aus einem moderaten Weitwinkel wird also ein leichtes Tele.

Lesetipp der Redaktion: Kompakt, leicht, immer dabei: Canons EF-S 24mm f/2.8 STM ist eine kleine und preiswerte, dabei ausgesprochen leistungsstarke Festbrennweite für APS-C-Kameras. Sie ist eine klassische Reportagebrennweite – und damit vielseitig nutzbar. Wir haben das kompakte Pancake-Objektiv im Zusammenspiel mit einer Canon EOS 60D getestet.

Wo liegt der Unterschied zwischen den EOS-Modellen?

All das erklärt natürlich nicht den zum Teil riesigen Preisunterschied. Der hängt vielmehr von anderen Features ab, etwa der Zahl der Fokuspunkte, Geschwindigkeit der Serienaufnahme, Qualität der Videoaufnahme oder von der Möglichkeit, möglichst viele Schnellzugriffstasten zu verwenden.

Hochwertigere EOS-Modelle sind zudem daran erkennbar, dass sie einen zweiten kleinen LCD-Monitor auf der Oberseite neben dem Auslöser besitzen, auf dem Infos zur aktuellen Einstellung eingeblendet werden. Doch die wahren Unterschiede sind „unter der Haube“: Einerseits besitzen die Modelle, je höherwertig sie sind, immer mehr Optionen, die Einsteiger zum Teil massiv überfordern dürften. Andererseits, und das wird von Canon leider nicht offen kommuniziert, sind die Profi-Linien für eine deutlich längere Lebensdauer und für ganz andere Belastungen ausgelegt.

Sie sind kein Pressefotograf, oder?

Wer zum Beispiel einmal Pressefotografen bei der Arbeit beobachtet hat, weiß, was gemeint ist: Die Kamera ist tagtäglich im Einsatz, muss im Getümmel zum Teil harte Stöße aushalten und feuert mehrere hundert Fotos pro Minute und mehrere zehntausend im Jahr. Das ist eine andere Belastung als das gelegentliche Fotografieren auf Kindergeburtstagen oder das Panorama-Knipsen im Urlaub, wozu Hobbyfotografen ihre Kamera üblicherweise nutzen. Das geht natürlich auf die Mechanik, weshalb in den Profikameras deutlich hochwertigere mechanische Bauteile zu finden sind.

Zum Vergleich: Bei Consumer-Modellen der vierstelligen EOS-Reihen spricht man von rund 100.000 Auslösungen, bis die Mechanik Ausfallerscheinungen zeigt, bei Profi-Modellen wie der 1D X sind 300.000 oder sogar 400.000 die Regel. Offizielle Zahlen von Canon gibt es aber nicht. Auch wenn Autovergleiche stinken: Es ist so, als würde man einen Dacia mit einer S-Klasse vergleichen. Beides sind Autos, doch die S-Klasse ist für ganz andere Belastungen und Laufleistungen ausgelegt als der Dacia. Dementsprechend setzt Canon bei den besseren Kameras auch durch die Reihe auf Magnesiumgehäuse, während günstigere Modelle in der Regel aus Polykarbonat, also Plastik, hergestellt sind.

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Die richtige Canon EOS finden

Für „Normalnutzer“ – und das sind Sie vermutlich, wenn Sie diesen Artikel lesen – spielt dieser Unterschied aber keine große Rolle. Bei normaler Hobbynutzung sind auch 100.000 Auslösungen reichlich und Ihre Kamera dürfte deutlich länger leben als die stark beanspruchte Knipse, die der Fotograf Ihrer Lokalzeitung benutzt.

Canon EOS M: Die kompakte 18-Megapixel-Systemkamera mit Wechselobjektiven, die so klein ist, dass sie ĂĽberall dabei sein kann.

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Wichtiger für den Alltagsgebrauch ist die Frage, welche Funktionen gewünscht sind – und welche nicht. Wie hoch das eigene fotografische Niveau ist. Und nicht zuletzt, wie viel Sie dafür zu zahlen bereit sind.

Softwareseitig sind die „einfachen“ EOS-Kameras nämlich ebenfalls deutlich reduziert gegenüber den höherpreisigen Modellen, statt zahlreicher manueller Optionen gibt es viele praktische Automatiken, die das Fotografieren zu einem Kinderspiel machen. Gerade Aufsteiger von Vollautomatik-Knipsen und Smartphones dürften das zu schätzen wissen. Für sie reicht zunächst eine der vier- oder dreistelligen EOS-Modelle.

Die richtige Kamera fĂĽr Einsteiger und Fortgeschrittene

Anwender, die hingegen bereits mit den manuellen Einstellungen ihrer System- oder Kompaktkamera herumgespielt haben, sollten einen Blick auf die zweistelligen EOS-Modelle wie die 80D werfen. Diese sind mit zahlreichen manuellen Optionen und zusätzlichen Bedienelementen ausgestattet, verwirren den Anwender aber nicht mit aufwendigen Detailfunktionen. Und sind dank des APS-C-Sensors relativ günstig. Auch die dreistelligen EOS-Modelle könnten eine (preiswerte) Alternative sein, da sie zwar reichlich manuelle Optionen bieten, den Fotografen aber nicht mit zahllosen Knöpfen verwirren.

Die Canon EOS M5 kombiniert hohe DSLR-Leistung und kompaktes Design. Mit dem Canon DIGIC 7 Bildprozessor und dem 24,2-Megapixel CMOS-Sensor sowie Dual Pixel CMOS AF liefert die EOS M5 beste Imaging-Technologien.

Die Canon EOS M5 kombiniert hohe DSLR-Leistung und kompaktes Design. Mit dem Canon DIGIC 7 Bildprozessor und dem 24,2-Megapixel CMOS-Sensor sowie Dual Pixel CMOS AF liefert die EOS M5 beste Imaging-Technologien.

Wer bereits eine solche Kamera, eine System- oder Edelkompakte verwendet, kann einen Blick auf die einstelligen EOS-Modelle werfen. Die 6D bietet zum Beispiel Vollformat-Bildqualität, obwohl sie ansonsten eher mit der 80D vergleichbar ist. Die 7D geht hingegen den umgekehrten Weg: Sie bietet Profi-Haltbarkeit und Profi-Funktionen, besitzt aber nur einen APS-C-Sensor und ist damit vergleichsweise günstig.

Profi-Cams lohnen sich nicht fĂĽr Hobbyfotografen

Es empfiehlt sich übrigens nicht, direkt auf die teure Profi-Lösung zu setzen. Die Einstiegskosten sind hoch, der Mehrwert ist bei noch nicht ausgereifter fotografischer Bildung jedoch kaum vorhanden. Zumal die Profi-Knipsen auch wesentlich größer und schwerer sind als die einfacheren Modelle.

EOS 5D Mark IV: Der 30,4-Megapixel-CMOS-Sensor im Vollformat überzeugt mit großem Dynamikumfang und der Möglichkeit für schnelle Reihenaufnahmen mit bis zu sieben Bildern pro Sekunde (7 B/s).

EOS 5D Mark IV: Der 30,4-Megapixel-CMOS-Sensor im Vollformat überzeugt mit großem Dynamikumfang und der Möglichkeit für schnelle Reihenaufnahmen mit bis zu sieben Bildern pro Sekunde (7 B/s).

Statt Foto-Lust kommt es hier schnell zu Feature-Frust. Setzen Sie lieber immer auf das für Ihre Ansprüche kleinstmögliche Modell und lernen Sie zunächst, dieses auszureizen.

Hinweis: Der Gebrauchtwert der meisten EOS-Kameras ist so stabil, dass es sich lohnen kann, nach und nach mit wachsendem Erfahrungslevel in höhere Modellklassen aufzusteigen – und die alte Kamera dann einfach zu verkaufen. Denn welches Feature und welche Funktion Sie konkret brauchen oder nicht, merken Sie am besten in der Praxis. Die bis dahin gekauften Objektive können Sie ohnehin in aller Regel in der nächsthöheren Klasse weiterverwenden.

Lesetipp der Redaktion: Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Olympus. Sichern Sie sich JETZT auf Allyouneed die besten Angebote. In unserem B-Ware-Channel bieten wir für Sie zahlreiche Produkte zu günstigen Preisen an. Übrigens: Die B-Ware ist auf Allyouneed.com bei vielen Händlern versandkostenfrei! Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Demogeräten, B-Ware und generalüberholten Produkten bei Allyouneed die absoluten Megaschnäppchen machen können!

Fotos: Canon

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