Downfire oder Frontfire: Welcher Subwoofer passt zu Ihnen?

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Für einen knackigen Bass bei der Musik- oder Tonwiedergabe beim Heimkino braucht man einen hochwertigen Subwoofer. So weit, so klar! Doch wussten Sie, dass es hierbei zwei unterschiedliche Varianten gibt? Nämlich Downfire- und Frontfire-Subwoofer. Wir erklären die Unterschiede und zeigen, welches Modell für Sie besser geeignet ist.

Zu einem 5.1- oder 7.1-Soundsystem gehört ein Subwoofer dazu wie der Ball zu einem Fußballbundesliga-Spiel. Nicht nur deshalb, weil ansonsten die Bezeichnung „.1“, denn die Zahl nach dem Punkt steht für die Anzahl der Subwoofer, keine Berechtigung mehr hätte. Vielmehr gehört zur Heimkino-Atmosphäre neben dem Surround-Sound auch ein kräftiger Bass.

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Wer jetzt aber denkt, dass man sich einfach einen beliebigen Subwoofer eines Markenherstellers wie Yamaha, Denon, Bose oder Teufel zulegen oder ein entsprechendes Komplett-Set kaufen kann, liegt falsch.

Damit Sie mit der Klangqualität in Ihrem Wohnzimmer tatsächlich Freude haben, sollten Sie zunächst entscheiden, ob Sie sich einen Frontfire- oder einen Downfire-Subwoofer zulegen möchten!

Subwoofer: Was sind die Unterschiede zwischen Downfire und Frontfire?

Frontfire-Subwoofer, auch Direktstrahler-Subwoofer genannt, strahlen den Schall nach vorne und seitlich ab. Die Bauart entspricht also klassischen Stand- und Regallautsprechern, bei denen die Membran ebenfalls nach vorne gerichtet ist.

Teufel Subwoofer Kaufen CB 11 SW Downfire Allyouneed

Teufel CB 11 SW: Durch den Staubschutz an der Boxenfront sieht dieser Downfire-Subwoofer aus wie ein gewöhnliches Frontfire-Modell.

Die Frontfire-Subs übertragen Schalldruck auf die Raumluft und transportieren ihn damit direkt Richtung Zuschauer. Für diese Subwoofer gilt, dass die Membran freie Fläche vor sich haben muss und zudem nicht an jedem Ort im Raum aufgestellt werden kann. Abhängig von der Positionierung, dem Schnitt des Raums und der Möblierung können nämlich ansonsten sogenannte Raummoden entstehen. An bestimmten Positionen im Raum kann dann der Bass unangenehm laut oder kaum hörbar sein. Beides ist im Heimkino natürlich nicht gewollt.

Allyouneed Marktplatz Newsletter GutscheinLesetipp der Redaktion: Aus einem Fernseher, einem AV-Receiver und Boxen wird erst dann ein richtiges Heimkino, wenn man Filme mit Surround-Sound genießen kann. Je nach Wohnzimmer, Geldbeutel und eigenen Vorlieben bieten sich hierbei 5.1- oder 7.1-Systeme an. Bei letzterem erzeugen sieben Boxen einen räumlichen Klang wie im Kino, während der Subwoofer für einen wummernden Bass sorgt. Nur: Wo stellt man diesen Subwoofer am besten hin?

Bei Downfire-Subwoofern ist die Lautsprecher-Membran an der Unterseite angebracht. Die Schallwellen werden also Richtung Boden geschickt und von dort reflektiert.

Downfire Subwoofer Teufel Kaufen Allyouneed Magazin

Auf diesem Detailbild sieht man es dann aber sehr schön: Der Downfire-Subwoofer verteilt den Bass über den Boden im ganzen Raum. So kann man den Bass nicht nur hören, sondern auch fühlen.

Der Schall verbreitet sich so gleichmäßig im ganzen Raum. Aufgrund dieses Prinzips ist es fast egal, wo man den Subwoofer im Raum aufstellt. Auch direkt an der Wand, was bei Frontfire ein No-Go wäre, können solche Geräte platziert werden.

Was sind die Vorteile von Downfire- bzw. Frontfire-Subwoofern?

Vor allem Fans von Actionfilmen werden Downfire-Subwoofer lieben, denn bei diesen ist der Bass nicht nur hörbar, sondern auch spürbar. So vibriert und scheppert bei einer wilden Verfolgungsjagd mit brummenden Motoren im Film schon mal der ganze Boden! Der Bass ist also deutlich eindringlicher als bei einem Frontfire-Subwoofer.

Wer etwas zarter besaitet ist, sollte sich für einen Frontfire-Subwoofer entscheiden. Viele empfinden hier den Schalldruck als angenehmer.

Ein weiterer Vorteil von Downfire-Subwoofern: Dadurch, dass die Membran nach unten abstrahlt, sind andere, praktische Gehäuseformen möglich. So passt dieser T-4000 von Teufel bequem unter die Couch.

Ein weiterer Vorteil von Downfire-Subwoofern: Dadurch, dass die Membran nach unten abstrahlt, sind andere, praktische Gehäuseformen möglich. So passt dieser T-4000 von Teufel bequem unter die Couch.

Lesetipp der Redaktion: Bei der Einrichtung eines Heimkinos oder einer Musikanlage kommt es nicht nur auf einen hochwertigen Hi-Fi-Verstärker oder AV-Receiver an, sondern vor allem auf die Qualität der Boxen. Beim Kauf hat man die Wahl zwischen aktiven und passiven Lautsprechern. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede? Und welches Modell eignet sich wofür? Wir geben einen Überblick!

Downfire oder Frontfire? Macht es einen Unterschied, wo ich den Subwoofer einsetzen will?

Das ist die entscheidende Frage! Wenn Sie nämlich in einem Mehrfamilienhaus wohnen, werden Sie sich mit einem Downfire-Subwoofer keine Freunde unter Ihren Nachbarn machen. Die Schallwellen werden durch den Boden verteilt und somit auch für die Bewohner unter Ihnen deutlich hörbar sein. Hier sollten Sie also in jedem Fall zu einem Frontfire-System greifen.

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250 Watt Sinus: Der Frontfire-Subwoofer US 8112/1 SW von Teufel schleudert Ihnen den Bass direkt in den Gehörgang. Dank riesigem 300-mm-Chassis reicht die Grenzfrequenz bis hinab auf 28 Hz.

In einem Einfamilienhaus hingegen müssen Sie sich keine Sorgen um die Befindlichkeiten der Nachbarn unter Ihnen machen. Hier können Sie also getrost auch Downfire-Systeme verwenden. Wie die Subwoofer dann klingen, hat jedoch viel mit dem Bodenbelag in Ihrem Haus zu tun.

Frontfire Subwoofer Teufel Allyouneed Magazin Kaufberatung

Frontfire: Bei diesem Teufel Subwoofer US 41101 ist die aktive Membran vorne angebracht.

So kann es beispielsweise passieren, dass schwimmend verlegter Parkettboden oder Holzdielen stark mitschwingen, was zu unangenehmen, permanenten Vibrationen führt. Bei Marmorböden und Fliesen haben Sie mit diesem Phänomen hingegen nicht zu kämpfen.

Downfire oder Frontfire: Welches System ist besser?

Beide Systeme haben ihre eigene Fan-Gemeinde. Letztendlich ist es eine Geschmacksfrage, wie man den Bass in seinem Heimkino erleben möchte. Für viele Filmfans wird sich die Frage allerdings gar nicht stellen, weil aus baulichen Gründen kein Downfire-System eingesetzt werden kann.

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Beim US 2110/1 von Teufel handelt es sich um einen Downfire-Subwoofer. Das Downfire-Prinzip mit Bassreflexöffnungen an der Unterseite und der abgewinkelte, eingelassene Netzstecker ermöglichen eine Position direkt an der Wand.

Für welche Technik man sich auch entscheidet: Die Auswahl ist riesig. Downfire– und Frontfire-Subwoofer gibt es von allen gängigen Markenherstellern wie beispielsweise Canton, Dali, Elac, Magnat, Auna, Yamaha und Teufel.

Lesetipp der Redaktion: Die Surround-Anlage ist dank der lausigen Tonqualität vieler Flachbild-TVs inzwischen eher Pflicht als Kür. Doch wohin mit den diversen Lautsprecherkabeln? Nun: Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Lautsprecherkabel zu verstecken, man muss nur wissen, wie.

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